Die floodMap Toolbox Hochwasser-Gefahrenkarten (HWGK) automatisiert die Übernahme hydraulischer Ergebnisdaten bis hin zur Darstellung plausibler Überflutungsflächen und -tiefen.

Hochwasser-Gefahren- und Risikokarten sind wichtige Bestandteile des Hochwassermanagements und der -vorsorge. Sie sind vorgeschrieben durch das Wasserhaushaltsgesetz (WHG § 31) und die EG-Hochwasserschutzrichtlinie 2007/60/EG.  Zurzeit werden entsprechende Hochwasser-Gefahrenkarten und Schutzkonzepte erstellt, wie zum Beispiel in Hessen, Schleswig-Holstein und Hamburg. Darunter befinden sich transnationale Projekte wie SAFER in Baden-Württemberg und TIMIS in Rheinland-Pfalz.

Die floodMap Toolbox Hochwasser-Gefahrenkarten (HWGK) automatisiert die Übernahme hydraulischer Ergebnisdaten bis hin zur Darstellung plausibler Überflutungsflächen und -tiefen. Es werden hydraulische Ergebnisse von 1D-, gekoppelten 1D/2D- oder 2D-Modellen verarbeitet. Hauptmerkmale des optimierten Workflows sind die TIN-basierte Verschneidung und die Analyse der Überflutungsflächen und -tiefen.Die Analyse stützt sich auf geostatistische sowie raumbezogene Parameter wie Flächengröße, Wassertiefe und Anbindung an das Gewässersystem. Das Ergebnis jedes Bearbeitungsschrittes kann bei Bedarf durch eine hydraulische Plausibilitätsprüfung kontrolliert und manuell korrigiert werden. Damit lassen sich zu jedem Zeitpunkt Ungenauigkeiten der Datengrundlage, wie z.B. des DGM, kompensieren oder hydraulische Sonderfälle in die berechneten Überflutungsflächen und -tiefen einarbeiten.

Hochwassergefahrenkarte
Flächenausbreitung
Hochwassergefahrenkarte BW

--> Software

Ihre Vorteile

  • Zugriff auf gängige Geodatenformate
  • Berücksichtigung länderspezifischer Leitlinien
  • Automatisierte Bearbeitungsschritte
  • Übersichtlich und nachvollziehbar strukturierter und mehrstufiger Workflow
  • Kontrolle und manuelle Korrektur durch hydraulische Plausibilitätsprüfung
  • Verarbeitung von Ergebnissen verschiedener hydraulischer Modelle (z.B. SOBEK, WspWIN, Hydro_AS-2D)
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