Mit geringem Gefälle und vielen Mäanderschleifen fließt die Werra bei Eschwege Albungen durch das Werratal. Schon bei einem HQ5 überschwemmte sie Albungen und das gesamte Vorland und schnitt die Ortschaft vollständig vom Verkehrsnetz ab. Nur höher gelegene Wohngebiete blieben verschont. Durch die Ausweitung einer Flutmulde und dem Bau eines neues Deiches ist die Ortschaft jetzt auch bei einem 100-jährlichen Hochwasser geschützt.

Die Planungen für das Hochwasserprojekt begannen 2006. In drei Bauabschnitten wurden die Hochwasserschutzmaßnahmen zwischen 2014-2016 umgesetzt: Das Hochwasser wird jetzt über eine Flutmulde an der Ortschaft vorbeigeleitet und fließt erst nördlich der Gemeinde wieder in das Flussbett zurück. Neu gebaut wurden außerdem ein Deich und eine Kombination aus stationärem und mobilen Hochwasserschutz.
Die Maßnahmen wurden durch das Land Hessen gefördert und sind Teil des Pilotprojekt „Hochwasserschutz entlang der unteren Werra“.

Auftraggeber

Kreisstadt Eschwege

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Unsere Leistungen

  • Objektplanung Ing.-bauwerke Lph. 1-8 Hz II
  • Objektplanung Freianlagen Lph. 1 - 8 Hz I
  • Tragwerksplanung Lph. 1-8 Hz I
  • Baugrunduntersuchung, Setzungsgutachten, Geotechnischer Bericht
  • Hydr. 2D-Modell mit HydroAS 2D
  • Grundwassermodell mit FEFLOW
  • Landschaftspfelgerischer Begleitplan (22,4 ha), Fachbeitrag Bodenschutz, UVS- und FFH-Vorprüfung,
  • Ört. und ökologische Bauüberwachung
  • Fachbauleitung Tragwerksplanung

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