Simon Pfeil
Position: Projektingenieur Geoinformatik

Stelle Dich bitte kurz vor.
Mein Name ist Simon Pfeil, ich bin 29 Jahre alt und komme ursprünglich aus Niederkassel – das liegt rechtsrheinisch zwischen Bonn und Köln. Ich habe in Köln Geografie studiert und dort meinen Bachelor gemacht. In meiner Bachelorarbeit habe ich mich mit barrierefreiem Routing beschäftigt, also mit digitaler Wegeplanung für Menschen mit Handicap.
Im Anschluss daran habe ich in Osnabrück meinen Master in Geoinformatik abgeschlossen. Meine Masterarbeit baut im Grunde auf die Bachelorarbeit auf und ich konnte hier wichtige Datenlücken schließen: Ein Manko des barrierefreien Routings war nämlich, dass die Bordsteinhöhen nirgends erfasst waren – dabei sind sie entscheidend für die Wegeplanung für Rollstuhlfahrende. Also habe ich ein Tool entwickelt, um diese Bordsteinhöhen zu erfassen. Ich hatte dafür einen Laserscanner im Fahrradhelm eingebaut, bin damit durch die Stadt gelaufen und habe die Bordsteinhöhen eingescannt.
Nach dem Studium bin ich nach Bonn gezogen, weil ich hier bei Björnsen die Stelle in der Geoinformatik bekommen habe. Wenn ich nicht arbeite, mache ich gerne Sport: Laufen, Squash, Fußball – oder im Sommer auf dem Wasser. Und zum Glück steht auch der Skiurlaub schon vor der Tür.
Welche Aufgaben hast Du bei Björnsen Beratende Ingenieure?
Ich arbeite bei uns im Fachgebiet Geoinformatik unter der Leitung von Thorsten Hens. Hauptsächlich beschäftige ich mich mit der Erfassung, Analyse und Verarbeitung von GIS-Daten. Ein großer Teil meiner Arbeit dreht sich um 3D-Daten – zum Beispiel die Verarbeitung von 3D-Punktwolken oder 3D-Geländemodellen. Ein sehr spannendes Projekt war z. B. die Erstellung des Geländemodells der Rhein-Gewässersohle für die Abladeoptimierung der Fahrrinnen am Mittelrhein. Außerdem arbeite ich mit Python, um Arbeitsprozesse zu automatisieren. Und hin und wieder bin ich auch draußen im Gelände unterwegs, wenn wir mit dem terrestrischen Laserscanner Daten erheben.
Was motiviert Dich in Deinem Berufsleben?
Einsatzgebiete und Projekte unserer Geoinformatik bei Björnsen sind unglaublich vielfältig! Man wird immer wieder aufs Neue vor Herausforderungen gestellt. Immer ist Kreativität gefragt und es kommt keine Langeweile auf. Mich motiviert auch, wenn Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachgebieten positives Feedback geben, weil ich sie unterstützen oder ihre Arbeit erleichtern konnte.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag von Dir aus?
Mein Arbeitstag beginnt in der Regel gegen 08:00 Uhr im Büro, etwa einen Tag pro Woche nutze ich das Homeoffice. Besonders schätze ich bei uns die flexiblen Arbeitszeiten: So kann ich an Tagen, an denen ich früh Feierabend machen möchte, schon sehr früh anfangen – und an anderen Tagen, wenn ich abends noch unterwegs war, erst später starten. Abgesehen davon hängt der Tagesablauf stark von den aktuell anstehenden Projekten ab. Es gibt Tage, da arbeite ich sehr konzentriert für mich – tüftele an Lösungswegen, programmiere, analysiere Daten. Und an anderen Tagen geht es mehr um Austausch: Meetings, Abstimmungen, gemeinsame Termine.
Was aber eigentlich immer gleich ist: Ich fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit – so wie eigentlich alle meine Kolleginnen und Kollegen in Bonn. Im Sommer treffen wir uns zur Mittagspause auf unserer schönen Terrasse, die wir tatsächlich gemeinsam begrünen und bepflanzen. Und dann gibt es noch unseren festen Geoinformatik-Austausch jeden Dienstag – ein wichtiger Rahmen, um uns fachlich abzustimmen.
Wann ist es gut, wann bist Du zufrieden?
Wenn ich für ein kompliziertes Projekt oder einen sehr zeitaufwendigen Arbeitsablauf endlich eine Lösung gefunden habe. Zum Beispiel ein Skript, das lange Prozesse automatisch abarbeitet und alles sauber und fehlerfrei läuft, dann bin ich zufrieden.
Beschreibe Björnsen Beratende Ingenieure in drei Worten.
Sozial. Vielseitig. Bewährt.